Trauerarbeit

„Sterben ist das Auslöschen der Lampe im Morgenlicht,
nicht das Auslöschen der Sonne.“

Rabindranath Tagore

Das Unausweichliche

Wir tun alles, um uns nicht mit dem Tod und Sterben befassen zu müssen, da sie uns Angst machen.

Dennoch wird jeder im Laufe seines Lebens mit dem Tod eines nahen Angehörigen und Trauer über seinen Verlust konfrontiert.

Wir verspüren Gefühle, die wir bisher noch nie erlebt haben.

Wir glauben, diese Gefühle nicht ertragen zu können, abnormal zu sein, oder verrückt zu werden.

Wenn ein geliebter Mensch geht…

Wenn ein geliebter Mensch stirbt, hinterlässt er im Leben anderer oft eine große Lücke. Am wichtigsten ist es, die eigene Trauer zuzulassen und sie mit anderen zu teilen. Trauer und Schmerz über den Verlust  sind normale Reaktionen auf den Tod eines nahestehenden Menschen.

Im ersten Moment bewirkt der Tod des geliebten Menschen oft eine Art Schockzustand, der stunden- oder tagelang anhalten kann. Der Trauernde kann nicht fassen, was geschehen ist, und fühlt sich wie erstarrt. In dieser Phase braucht er womöglich jemanden, der ihm ganz praktisch beim Erledigen alltäglicher Aufgaben hilft. Anschließend brechen meist die Emotionen auf. Der Hinterbliebene wird überwältigt von Gefühlen wie Angst, Hilfslosigkeit oder auch Wut und sucht verzweifelt nach einer Erklärung für den Verlust, den er erleiden musste. In diesem Gefühlschaos braucht er vor allem jemanden, der einfach nur zuhört.

Die Sprachlosigkeit – und was das mit den Betroffenen macht. Das Gefühl des Verlustes eines geliebten Menschen ist unbeschreiblich. Es verschlägt einem im Sinne des Wortes die Sprache. Die Seele verfällt in Schockstarre.

Trauer um das geliebte Tier…

Haustiere sind nicht nur Tiere, sondern für viele Menschen wahre Freunde. Der Tod eines geliebten Vierbeiners trifft uns daher schlimm und hinterlässt eine traurige Leere. Der Abschied vom Haustier und der gleichzeitige Verlust eines Freundes ist für die Menschen schwer zu verarbeiten.

Die Trauer um einen tierischen Freund sollte genauso ernst genommen werden, wie die Trauer um einen Menschen. Experten sagen, durch die persönliche Beziehung zu einem Lebewesen, wird eine Verbundenheit für die Ewigkeit geschaffen.

Der Tod eines geliebten Haustieres ist ein einschneidendes Erlebnis für jeden Tierhalter. Besonders in Zeiten, in denen immer mehr Menschen ohne Partner oder ohne Kinder leben, kann das Tier ein echtes Familienmitglied sein. In vielen Familien gehört der Hund oder die Katze zum Alltag und der Verlust ist schwer zu verkraften. Leider haben viele Tierbesitzer nach dem Verlust des Tieres neben der Trauer auch noch mit dem Unverständnis von Mitmenschen zu kämpfen. Das Haustier war immer an der Seite der trauernden Person und ist mit der Zeit ein enger und treuer Freund geworden. Die Gesellschaft erkennt nur zögerlich an, wie schlimm die Trauer um ein Tier sein kann. Der Verlust des tierischen Verbündeten ist bei Firmen noch lange kein Urlaubsgrund und vielen Bekannten oder Kollegen wird der Vorfall nicht berühren. Dennoch ist es ganz normal und vor allem richtig sich seinem Kummer hinzugeben, um den Verlust zu verarbeiten.

Damit Sie sich nicht in dieser Lebenskriese Ihren Gefühlen und Körperreaktionen, die die Trauer begleiten, nicht hilflos ausgeliefert fühlen, möchte ich Sie durch den Trauerprozess behutsam, verständnisvoll, unterstützend begleiten, den alle Hinterbliebenen beim Trauern durchlaufen.

Abschied nehmen bedeutet nicht das Tier zu vergessen.
Tragt die Erinnerung in eurem Herzen.

Es gibt Wege den Tod und die Trauer zu begreifen

Der eine Weg gehe über die Sinne, deshalb sei es gut, wenn es einen Abschied vom toten Körper gebe. Der andere Weg des Realisierens geht über die Sprache – indem wir erzählen, was geschehen ist, können wir es begreifen.

 

Irgendwann kehrt die Ruhe ein

Irgendwann beruhigen sich üblicherweise die überbordenden Gefühle, doch in vielen kleinen Situationen des Alltags fühlt sich der Trauernde an den Verstorbenen erinnert – und muss sich immer wieder bewusst machen, dass es den schmerzlich vermissten Menschen nicht mehr gibt. Diese Phase, die Kast des Suchens und Sich-Trennens nennt, kann Wochen, aber auch Jahre dauern. Sie erfordert vom Umfeld Geduld und Nachsicht, weil sich vieles im Kreis zu drehen scheint. Erst wenn sich das Suchen abschwächt, öffnet sich der Blick für die Zukunft: Der Trauernde beginnt, die Welt und sich selbst neu zu entdecken. Möglich ist, dass ihm die Helfer früherer Phasen dabei sogar als Hindernis erscheinen – und er nach neuen Freunden für ein neues Leben sucht.

Trauern funktioniert nach keinem Schema

Schematisieren lässt sich der Prozess der Trauer allerdings nicht. Nicht jeder Mensch erlebt das Abschiednehmen in gleicher Weise und schon gar nicht nach dem gleichen Zeitplan. Und auch die Voraussetzungen, den Verlust endgültig zu verkraften, sind unterschiedlich.

Tatsächlich geht es bei der Trauer nicht darum, etwas hinter sich zu lassen oder abzulegen wie einst die schwarze Kleidung nach dem Trauerjahr. Als Prozess dient sie dazu, den Schmerz zu verarbeiten. Das kann schneller gehen oder mag auch langsamer gelingen.

Wie kann Hypnose helfen?

Die einsetzende Trauer ist ein Entwicklungsprozess, in dem wir langsam und schmerzhaft lernen mit dem Verlust zu leben und bestenfalls zu akzeptieren. Häufig gelingt es aber nicht so gut, denn viele Menschen leiden durch den Verlust eines geliebten Begleiters doppelt. Zu einem, weil sie eine feste Bindung im Leben verloren haben und zum anderen, weil sie durch den Verlust in eine persönliche Identitätskriese rutschen. 

Mit Hilfe von Hypnose werden Sie in Ihrer Trauer von mir individuell begleitet:

  • Hypnose wird Ihnen dabei helfen, Ihre innere Ruhe zu finden und Ihre Gefühle über den Verlust zu verarbeiten.
  • Hypnose hilft Ihnen auch bei der Rückbesinnung auf sich selbst. Auf das eigene Sein und auf Ihre Wurzeln, auf das, was Sie im Leben trägt und auf das, was bleibt.
  • Hypnose hilft Ihnen, den Verlust zu überwinden und selbst wieder neuen Lebensmut zu schöpfen.

Es braucht viel seelische Stärke, um zu akzeptieren, was wir nicht ändern können, und die eigenen Kräfte nicht im Hadern zu vergeuden.

Damit Sie sich nicht in dieser Lebenskriese Ihren Gefühlen und Körperreaktionen, die die Trauer begleiten, nicht hilflos ausgeliefert fühlen, möchte ich Sie durch den Trauerprozess behutsam, verständnisvoll, unterstützend begleiten, den alle Hinterbliebenen beim Trauern durchlaufen.

Doch es gibt ein Anfang.
Und es darf beginnen –
das Leben nach dem Tod.

Wünschen Sie eine Begleitung? Dann sprechen Sie mit mir.

 

Hinweis auf die Gesundheitsprävention
Ich weise ausdrücklich darauf hin, dass meine Tätigkeit nicht die Dienste eines Arztes oder Heilpraktikers ersetzt. Meine Tätigkeit als HypnoCoach und Hypnotiseurin grenzt sich grundlegend von der Tätigkeit des Arztes oder des Heilpraktikers ab, indem keine Diagnose gestellt oder Heilversprechen abgegeben werden. Es werden von mir keine Leiden mit medizinischem Erfordernis oder Hintergrund behandelt oder Medikamente verabreicht. Sollten Sie sich zur Zeit wegen irgendeines Leidens in medizinischer Behandlung befinden, so unterbrechen sie diese auf keinen Fall ohne vorherige Besprechung mit Ihrem Arzt.
Mein Tätigkeitsschwerpunkt liegt in der Gesundheitsprävention.

 

 

 

 

 

 

 

 

Elena Ohnsmann
Sedanstraße 17
68199 Mannheim
Tel: +49 160 -98 63 24 54 
(auch whatsapp)

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